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Verkaufsoffener Sonntag am 28. November wird abgesagt

22.11.2021
Gesundheit
Wirtschaft

Mit Wirkung zum Mittwoch sollen in Bayern verschärfte Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft treten. Das hatte Ministerpräsident Markus Söder vergangene Woche angekündigt. Die Stadt zieht daraus nach der Absage des Christkindlmarkts nun weitere Konsequenzen und sagt auch den für 28. November (1. Advent) in der Innenstadt geplanten verkaufsoffenen Sonntag ab.

Dieser Schritt ist erforderlich, weil in Bayern ab Mittwoch Jahresmärkte und ähnliche Veranstaltungen verboten sein sollen. Von der Regelung wären auch der für den kommenden Sonntag geplante Handwerker- und Bauernmarkt in der Altstadt und Unteren Neustadt betroffen. Dieser wiederum war die Voraussetzung dafür, dass auch der Einzelhandel an diesem Sonntag ausnahmsweise hätte öffnen dürfen, erklärt Ordnungsamtsleiter Benedikt Neumeier: „Ohne einen solchen Markt ist ein verkaufsoffener Sonntag schon rechtlich gar nicht zulässig. Die Absage ist also eine Folge des angekündigten neuen, landesweiten Maßnahmenkatalogs.“

Oberbürgermeister Alexander Putz bedauert das Aus für den verkaufsoffenen Sonntag zwar, hält den Schritt jedoch auch in der Sache für richtig. „Angesichts des aktuellen, sehr hohen Infektionsgeschehens in unserer Region wäre es unverantwortlich, einen verkaufsoffenen Sonntag durchzuführen – zu dem auch aus den Nachbarlandkreisen tausende Besucher in die Innenstadt strömen würden“, sagt der Rathauschef. „Selbst wenn die landesweit gültigen Verschärfungen keine Regelung zu den Jahresmärkten beinhalten würden, hätte die Stadt Landshut deshalb heute aus eigenem Antrieb den verkaufsoffenen Sonntag abgesagt.“

Natürlich könne er verstehen, dass gerade die von den Lockdowns der vergangenen eineinhalb Jahre wirtschaftlich schwer getroffenen Einzelhändler einen zusätzlichen Verkaufstag gut hätten gebrauchen können. Dennoch müsse der Schutz der Bevölkerung und des Gesundheitswesens Vorrang haben, betont Putz: „Es geht in den nächsten Wochen darum, die Sozialkontakte auf das absolut nötige Mindestmaß zu reduzieren, um die Ansteckungsrisiken zu senken. Ziel muss es sein, eine völlige Überlastung unserer Kliniken und den drohenden Zusammenbruch der wohnortnahen Krankenhausversorgung doch noch zu verhindern“, so der OB. Dafür müsse aber jeder und jede Einzelne einen Beitrag leisten. „Darum bitte ich alle Landshuterinnen und Landshuter, die AHA-Regeln strikt zu befolgen, Kontakte im beruflichen und privaten Bereich einzuschränken und die Angebote zur Erst- beziehungsweise Auffrischungsimpfung zu nutzen: Nur so können wir diese vierte Welle brechen!“

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