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Fünf Landshuter für Olympische Winterspiele nominiert

26.01.2022
Sport

Am Freitag, 4. Februar 2022, werden in Peking die XXIV. Olympischen Winterspiele eröffnet. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird voraussichtlich rund 150 Athletinnen und Athleten zu den Wettkämpfen entsenden. Darunter sind gleich fünf gebürtige Landshuter:

Neben den vier Eishockeyspielern Nico Krämmer, Tom Kühnhackl, Tobias Rieder und Fabio Wagner, die zudem alle beim EV Landshut ausgebildet wurden und dort ihre Profikarriere begannen, darf auch der für den DJK-SV Adlkofen startende Snowboardcross-Spezialist Martin Nörl in China auf Medaillenjagd gehen. Komplettiert wird die insgesamt siebenköpfige Landshuter Olympia-Delegation von Tobias Abstreiter, der als Co-Trainer der Eishockey-Auswahl fungiert, und Christian Künast, der seit Dezember 2020 Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bunds ist.

Oberbürgermeister Alexander Putz gratuliert den Nominierten im Namen der Stadt Landshut sehr herzlich: „Schon die Teilnahme an Olympischen Spielen ist für jeden Sportler ein Riesenerfolg – und der verdiente Lohn für jahrzehntelange, oftmals entbehrungsreiche Trainingsarbeit. Wir freuen uns sehr mit allen Landshutern, die sich in den kommenden Wochen ihren Traum von Olympia erfüllen dürfen und wünschen ihnen, dass sie bei den Wettbewerben ihre persönlichen Ziele erreichen.“

Für die Sportstadt Landshut bedeute die Nominierung der Spitzenathleten einen enormen Prestigegewinn, betont Putz. Das gelte insbesondere für den EVL, zumal der ebenfalls im Olympiakader stehende Stefan Loibl auch beim Landshuter Traditionsverein das Eishockey-Einmaleins erlernt hat. „Fünf von 25 Spielern, also genau 20 Prozent des deutschen Eishockey-Olympiateams, wurden vom EVL ausgebildet – einem Club, der im Profi-Bereich aus wirtschaftlichen Gründen seit fast 23 Jahren nicht mehr in der höchsten deutschen Spielklasse antreten kann. Das ist wirklich beeindruckend und der beste Beleg dafür, welch herausragende Jugendarbeit der EVL nach wie vor leistet und welches Potenzial dieser Verein auch als Aushängeschild für unsere Stadt noch heute besitzt.“

Umso richtiger sei die Entscheidung der Stadt gewesen, ihr marodes Eisstadion in den vergangenen Jahren mit großem finanziellen Aufwand umfassend zu sanieren, so Putz. „Wir haben damit die Grundlagen dafür geschaffen, den Eishockeystandort Landshut und damit die dort betriebene Talentförderung auf höchstem Niveau dauerhaft zu sichern.“ Sein Dank gelte in diesem Zusammenhang dem Stadtrat, der dem im Herbst 2021 abgeschlossenen Großprojekt mit überwältigender Mehrheit zugestimmt hatte. „Ich weiß, wie schwer dieser Beschluss damals vielen angesichts der schwierigen Haushaltslage gefallen ist“, sagt der OB. „Dennoch ist dieses Geld sinnvoll investiert: Ohne das Ja der Stadt zur Stadionsanierung würden der EVL und seine Jugendarbeit wohl längst nicht mehr existieren.“

Foto zeigt Eishockey-Spieler Tom Kühnhackl mit dem Stanley-Cup - umjubelt von begeisterten Fans.
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Umjubelter Landshuter Sportstar: Tom Kühnhackl präsentierte nach dem Gewinn der NHL-Meisterschaft mit den Pittsburgh Penguins 2016 die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt, den Stanley-Cup, den begeisterten Fans in seiner Heimatstadt Landshut. Im Februar geht der 30-Jährige zusammen mit vier anderen EVL-Eigengewächsen – Nico Krämmer, Stefan Loibl, Tobias Rieder und Fabio Wagner – in Peking auf die Jagd nach einer olympischen Medaille.